Frühschicht um vier, der Partner schläft bis sieben. Oder das Kind im Nebenzimmer, das nach einer unruhigen Nacht endlich eingeschlafen ist. Es gibt Geräte, die nur eine Person wecken.
Schichtarbeiter sind die größte Gruppe. Wer regelmäßig um halb vier aufsteht, während der Rest des Haushalts schläft, kennt das Problem und meist auch den Streit darüber.
Eltern mit kleinen Kindern haben dasselbe Problem in umgekehrter Richtung: Der Wecker darf sie wecken, aber nicht das Kind, das gerade erst eingeschlafen ist.
Und in Wohngemeinschaften oder bei dünnen Wänden stört ein 90-Dezibel-Alarm nicht nur die eigene Wohnung.
Die leiseste Lösung. Das Armband vibriert direkt am Arm, im Raum ist praktisch nichts zu hören. Es weckt sanfter als ein Rüttelkissen, was für normale Schläfer reicht und für sehr tiefe oft nicht.
Stärker, aber nicht ganz lautlos: Das Kissen erzeugt ein dumpfes Brummen. Unter dem Kopfkissen bleibt die Erschütterung auf Ihrer Seite, bei einer durchgehenden Matratze kann sie übergehen.
Ein Handy unter dem Kissen. Die Vibration ist zu schwach, das Geräusch auf dem Nachttisch dafür deutlich hörbar. Und Kopfhörer mit Weckton sind nachts unbequem und rutschen weg.
Der Reisewecker lässt sich unter das Kopfkissen legen, die anderen beiden arbeiten mit separatem Rüttelkissen.
Alle Vibrationswecker im VergleichGeräte mit mehreren Alarmzeiten lassen sich auch tagsüber nutzen, etwa als Erinnerung an Medikamente. Ein Armband vibriert dabei unauffällig am Handgelenk, ohne dass im Raum ein Ton losgeht.
Für viele ist das im Alltag wichtiger als die Weckfunktion selbst.
Fast. Am Handgelenk unter der Bettdecke ist die Vibration im Raum kaum wahrnehmbar. Auf einem harten Nachttisch dagegen klappert es deutlich.
Bei normalem bis leichtem Schlaf ja. Wer regelmäßig mehrere Wecker überhört, ist mit einem Rüttelkissen besser bedient.
Ja, und viele tun das: das Kissen zu Hause, das Armband auf Reisen. Die Geräte arbeiten unabhängig voneinander.
Licht weckt sanft und stört niemanden im Nebenzimmer, hellt aber das ganze Schlafzimmer auf. Für einen Partner im selben Bett ist das oft störender als ein kurzer Ton.