Geräte, die aufzeichnen, wie Sie schlafen: am Handgelenk, am Oberarm oder als Ring.
Aktualisiert am 6. September 2026 · Lesedauer 5 Minuten · * Affiliate-Links
6verglichene Modelle
3Tragevarianten
28.341ausgewertete Bewertungen
09/2026Stand der Daten
Ein Schlaftracker misst über Nacht Puls, Bewegung und oft auch die Hauttemperatur und rechnet daraus Schlafphasen und eine Bewertung Ihrer Nacht aus. Das ersetzt zwar keine Diagnose, aber es gibt einen Anhaltspunkt und ist nützlich, um Muster zu erkennen: Wie wirken sich spätes Essen, Alkohol oder Sport auf Ihren Schlaf aus?
VERGLEICHSSIEGER
Xiaomi Smart Band 10
Schlafanalyse mit Trends für unter 50 Euro
42 bis 48 €*
PREIS-LEISTUNGS-SIEGER
Samsung Galaxy Fit3
Drei Jahre Garantie, keine laufenden Kosten
40 bis 45 €*
NUR FÜR DEN SCHLAF
Garmin Index Sleep Monitor
Oberarmband, das nur nachts getragen wird
118 bis 130 €*
Stand: 6. September 2026 · nach rechts wischen für weitere Modelle ›
| Schlaftracker | VERGLEICHSSIEGER Xiaomi Smart Band 10 | PREIS-LEISTUNGS-SIEGER Samsung Galaxy Fit3 | KEIN DISPLAY Google Fitbit Air | NUR FÜR DEN SCHLAF Garmin Index Sleep Monitor | OHNE ARMBAND Oura Ring 4 | FÜR SPORTLER WHOOP 5.0 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Abbildung | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Kundenurteil bei Amazon | ★★★★☆4,4 von 5 (14.335) | ★★★★☆4,4 von 5 (2.727) | ★★★★☆4,4 von 5 (1.672) | ★★★☆☆3,5 von 5 (262) | ★★★★☆3,9 von 5 (8.785) | ★★★★☆4,2 von 5 (560) |
| Art | Armband mit Display | Armband mit Display | Armband ohne Display | Oberarmband, nur nachts | Ring | Armband ohne Display |
| Was gemessen wird | Schlafphasen, Puls, Trends | Schlafphasen, Puls | Schlafphasen, Puls, Coaching | Schlafphasen, Sleep Score, HFV, Stress | Schlafphasen, Puls, Temperatur | Schlaf, Puls, HFV, VO2max |
| Laufende Kosten | ✓ keine, App kostenlos | ✓ keine, App kostenlos | ✕ 3 Monate Coaching inklusive | ✓ keine, App kostenlos | ✕ ab 5,99 € im Monat | ✕ Mitgliedschaft im Preis, danach Abo |
| Tag und Nacht tragbar | ✓ ja | ✓ ja | ✓ ja | ✕ nur nachts gedacht | ✓ ja | ✓ ja |
| Akkulaufzeit | mehrere Tage | mehrere Tage | Herstellerangabe prüfen | bis zu 7 Nächte | mehrere Tage | 14 Tage |
| Vorteile |
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| Preis | 42 bis 48 €*Stand: 06.09.2026 | 40 bis 45 €*Stand: 06.09.2026 | 95 bis 105 €*Stand: 06.09.2026 | 118 bis 130 €*Stand: 06.09.2026 | 245 bis 260 €*Stand: 06.09.2026 | 195 bis 205 €*Stand: 06.09.2026 |
| Zum Angebot | Zum Angebot * | Zum Angebot * | Zum Angebot * | Zum Angebot * | Zum Angebot * | Zum Angebot * |
| Alle Daten | Details ansehen › | Details ansehen › | Details ansehen › | Details ansehen › | Details ansehen › | Details ansehen › |
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VERGLEICHSSIEGER
Platz 1 von 6
4,4 von 5 (14.335 Bewertungen)
42 bis 48 €*
Stand: 06.09.2026
Für unter 50 Euro bekommen Sie eine erweiterte Schlafanalyse mit Trendberichten, ein helles AMOLED-Display und über 150 Sportmodi. Laufende Kosten fallen keine an. Wenn Sie noch nie einen Tracker hatten, ist das der Einstieg mit dem geringsten Risiko.
Für den Alltag ja: Sie sehen Schlafphasen, Dauer und Trends über Wochen. Wer Herzfrequenzvariabilität und Erholungswerte will, braucht ein teureres Gerät.
Es lässt sich abdunkeln und schaltet sich ab. Wer empfindlich ist, greift eher zum Fitbit Air oder zum Ring.
PREIS-LEISTUNGS-SIEGER
Platz 2 von 6
4,4 von 5 (2.727 Bewertungen)
40 bis 45 €*
Stand: 06.09.2026
Die Galaxy Fit3 ist die Alternative zum Xiaomi, wenn Sie ohnehin ein Samsung-Handy nutzen. Großes AMOLED-Display, drei Jahre Garantie und keine laufenden Kosten. Die Schlafauswertung ist solide, aber weniger tief als bei den teuren Geräten.
Eingeschränkt. Den vollen Funktionsumfang bekommen Sie mit einem Samsung-Gerät. Mit dem iPhone sind Sie mit Fitbit oder Oura besser bedient.
Beide liegen preislich gleichauf. Xiaomi bietet mehr Sportmodi und eine tiefere Schlafanalyse, Samsung die längere Garantie und die bessere Anbindung an Samsung-Handys.
Das Fitbit Air verzichtet bewusst auf ein Display. Nachts leuchtet Ihnen also nichts ins Gesicht. Drei Monate Google Health Premium mit KI-Coach sind enthalten, danach entscheiden Sie, ob Ihnen die Auswertung ohne Abo reicht.
Die ersten drei Monate Google Health Premium sind enthalten. Danach können Sie die Grunddaten weiter nutzen; die ausführliche Auswertung ist kostenpflichtig.
Weil er nachts nicht leuchtet und weniger aufträgt. Wer die Uhrzeit am Handgelenk braucht, ist mit dem Xiaomi oder Samsung besser bedient.
NUR FÜR DEN SCHLAF
Platz 4 von 6
3,5 von 5 (262 Bewertungen)
118 bis 130 €*
Stand: 06.09.2026
Als einziges Gerät im Vergleich ist der Index Sleep Monitor ausschließlich für die Nacht gebaut. Er wird am Oberarm getragen statt am Handgelenk, und liefert eine Schlafbewertung, Schlafphasen, Herzfrequenzvariabilität und Stresswerte. Der Akku hält bis zu sieben Nächte.
Am Oberarm drückt nichts am Handgelenk, und die Messung wird durch Handbewegungen weniger gestört. Das Band ist waschbar.
Nur wenn Sie die Uhr nachts nicht tragen wollen. Die Daten laufen in derselben Garmin-App zusammen.
Der Oura Ring sitzt am Finger und ist damit das unauffälligste Gerät im Vergleich. Er misst neben Puls und Schlafphasen auch die Hauttemperatur. Wichtig vor dem Kauf: Die Größen weichen von üblichen Ringgrößen ab, Oura verkauft dafür ein Messset. Nach dem ersten Monat kostet die Mitgliedschaft 5,99 Euro monatlich.
Oura verkauft ein Messset. Die Ringgrößen entsprechen nicht den üblichen Schmuckgrößen, deshalb sollten Sie vor dem Kauf messen.
Zum Kaufpreis kommen 5,99 Euro im Monat oder 69,99 Euro im Jahr. Auf drei Jahre gerechnet verdoppelt das den Preis nahezu.
WHOOP richtet sich an alle, die Training und Erholung zusammen betrachten wollen. Das Gerät hat kein Display und misst rund um die Uhr Puls, Herzfrequenzvariabilität, Schlaf und die Sauerstoffaufnahme beim Sport. Im Kaufpreis steckt eine Mitgliedschaft für zwölf Monate; danach läuft es als Abo weiter.
Dann wird die Mitgliedschaft kostenpflichtig. Ohne sie lässt sich das Gerät praktisch nicht nutzen. Rechnen Sie die Folgekosten von Anfang an mit ein.
Eher nicht. Die Stärke liegt im Zusammenspiel von Training, Erholung und Schlaf. Wer nur wissen will, wie er schläft, fährt mit dem Garmin oder dem Xiaomi günstiger.
Schlaftracker messen Puls, Bewegung und je nach Modell die Hauttemperatur und errechnen daraus Schlafphasen. Das ist eine Schätzung, keine Messung im medizinischen Sinn. Im Schlaflabor werden dafür Hirnströme abgeleitet, das kann ein Schlaftracker nicht leisten.
Dennoch ist die Aufzeichnung nützlich: Nicht die einzelne Nacht zählt, sondern das Muster über Wochen. Wann werden Sie unruhig? Wie wirkt spätes Essen, Alkohol oder Sport am Abend? Diese Fragen beantwortet ein Tracker gut.
Am Handgelenk sitzt die Mehrzahl der Geräte. Das ist bewährt, stört aber manche im Schlaf, besonders bei großem Display.
Einen dagegen bemerkt man kaum. Dafür müssen Sie die Größe vorher messen und können ihn beim Sport nicht immer tragen. Das Oberarmband von Garmin geht einen dritten Weg: Es ist nur für die Nacht gedacht und drückt nirgends am Handgelenk.
Rechnen Sie die Folgekosten mit
Drei der sechs Geräte im Vergleich kosten nach einer Weile monatlich extra. Beim Oura Ring sind es 5,99 Euro im Monat, bei WHOOP läuft nach dem ersten Jahr ein Abo weiter, beim Fitbit Air nach drei Monaten. Auf drei Jahre gerechnet kann sich der Anschaffungspreis dadurch verdoppeln. Xiaomi, Samsung und Garmin kommen ohne laufende Kosten aus.
Es gibt Matten, die unter die Matratze kommen und ganz ohne Körperkontakt messen. Sie erfassen über die Bewegung im Bett Atmung, Puls und Schlafphasen. Sie merken nichts davon und müssen nichts aufladen, was am Handgelenk sitzt.
Die Auswahl ist allerdings sehr dünn geworden. Vor einigen Jahren gab es mehrere Anbieter, heute ist im deutschen Handel im Wesentlichen ein Gerät übrig geblieben: der Withings Sleep für rund 125 Euro. Er misst Schlafphasen, Herzfrequenz und erkennt Schnarchen, die Auswertung läuft über die kostenlose Health-Mate-App. Bei rund 2.360 Bewertungen kommt er auf 3,9 von 5 Sternen.
Alles andere, was derzeit unter Schlafsensor angeboten wird, stammt von unbekannten Anbietern mit einer Handvoll Bewertungen und kostet zwischen 100 und 300 Euro. Diese empfehlen wir nicht. Wenn Sie ein Armband oder ein Ring nachts nicht stört, sind Sie mit den Geräten aus der Tabelle oben besser beraten.
Withings Sleep
Sensormatte unter der Matratze, misst Schlafphasen, Puls und Schnarchen
118 bis 130 €* · Stand: 06.09.2026
Klären Sie zuerst, ob Sie das Gerät auch tagsüber tragen wollen. Wenn ja, brauchen Sie Akkulaufzeit und eine Form, die Sie nachts nicht stört. Wenn nein, kommt ein reines Schlafgerät infrage.
Die zweite Frage ist die nach dem Handy: Samsung entfaltet seine Stärke mit einem Samsung-Gerät, Fitbit gehört zu Google. Mit einem iPhone sind Oura und Fitbit die unkomplizierteren Wege.
Und die dritte: Wie tief soll die Auswertung gehen? Für Schlafphasen und Dauer reicht ein Gerät für 45 Euro. Herzfrequenzvariabilität und Erholungswerte bekommen Sie erst ab rund 120 Euro.
Wenn Sie ein Schlafproblem vermuten
Ein Tracker ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Wenn Sie über Wochen schlecht schlafen, tagsüber einschlafen oder Ihnen jemand Atemaussetzer berichtet, gehört das in ärztliche Hände, unabhängig davon, was der Tracker anzeigt.
Sie schätzen die Schlafphasen anhand von Puls und Bewegung. Die Dauer des Schlafs messen die Geräte meist zuverlässig, bei der Aufteilung in Tief- und Traumschlaf liegen sie häufiger daneben. Um über Wochen hinweg Muster zu erkennen, sind die Geräte generell gut geeignet.
Ja, alle sechs Geräte messen am Körper. Wenn Sie nachts nichts tragen möchten, kommt stattdessen ein Schlafsensor unter der Matratze infrage. Den finden Sie weiter oben auf dieser Seite.
Manche schon. Oura verlangt nach dem ersten Monat 5,99 Euro monatlich, WHOOP nach dem ersten Jahr ein Abo. Xiaomi, Samsung und Garmin haben keinen Abo-Dienst nach dem Kauf.
Das hängt vom Tragenden ab und davon, wo das Gerät getragen wird. Ein großes Display am Handgelenk empfinden manche als störend, ein Ring oder ein Band ohne Display hingegen weniger. Testen Sie es einfach ein paar Nächte, bevor Sie sich festlegen.
Nein. Manche Geräte weisen auf Unregelmäßigkeiten hin, eine Diagnose stellt aber nur eine ärztliche Untersuchung. Bei Verdacht auf Atemaussetzer sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.